Finanzierungen

Bis wir Mikesch kennenlernten, durchliefen wir eine wahreMikesch beruhigt Tochter Odyssee an Kontakten via Telefon, Mail und erhielten viele gutgemeinten Ratschläge von Institutionen und Privaten.
Eigentlich waren wir auf der Suche nach einem Begleit- und Assistenzhund für unsere Tochter (damals 11 Jahre alt), die vom Aspergersyndrom betroffen ist und das Haus nicht mehr alleine verlässt. Als erstes hatten wir uns an die Hundeschule von Allschwil gewandt, Profis in Sachen Assistenz-, Autismus- und Blindenführhunde. Da unser Kind bereits 11 Jahre alt war, war sie zu „alt“ für einen Hund. In meinem Frust schrieb ich einen Text auf Facebook, da bekamen wir den Tipp uns an Peter Diriwächter von Treuehelfer.ch zu wenden. Peter hatte ein offenes Ohr für unsere Sorgen und hörte sofort heraus, dass nicht nur unsere Tochter von einem Hund profitieren würde, sondern auch mein Mann. Seit Jahren ist er schwer sehbehindert und verliert immer mehr die Sehkraft, was zur vollständigen Erblindung führen wird.
Schon nach kurzer Wartezeit rief mich Peter an und sagte: „Ich habe einen Hund für euch! Er ist zurzeit in der Ausbildung und würde zu euch passen. Kommt doch nach Rohr an unsere Benefizveranstaltung um ihn kennen zulernen.“ Also packten wir die Familie ein und trafen uns in Rohr mit Peter, Melanie, Beat, Renate und natürlich mit Mikesch. Wunderbare Menschen und einen ganz tollen Hund durften wir da kennen lernen. Die Entscheidung war schnell gefällt Mikesch würde nach seiner Ausbildung zum Assistenz- und Blindenführhund zu uns ziehen.
Mikesch führt am GestellDas Warten auf Mikesch fiel uns allen schwer, ganz besonders unserer Tochter. Das Zimmer beklebt mit Bildern und Besuche im Thurgau bei Beat und Renate, verkürzten besonders ihr die Zeit ein wenig. Nach einigen Treffen in Winterthur wo Beat mit meinem Mann das Führen im Gestell übte (Mikesch konnte es schon…) und zum Schluss noch eine Prüfung mit den beiden machte, eröffnete uns Beat, das Mikesch nun zu uns ziehen könne.
Seit Januar 2018 lebt nun Mikesch mit uns, ist Teil unserer grossen Familie. Wie wenn Mikesch schon immer dazugehören würde. Mikesch fühlt sich in unsere Tochter (jetzt 13 Jahre alt) hinein, schützt und betreut sie. So traut sie sich kurze Spaziergänge wieder zu. Aus ihren Meltdowns holt Mikesch sie heraus und legt sich beruhigend zu ihr, wenn ihr alles zu viel wird. Als ganz besondere Überraschung kann sich unsere Tochter wieder vorstellen in die Schule zu gehen.
Meinen Mann führt Mikesch zuverlässig durchs Dorf und begleitet ihn auf Spaziergängen. Sein Können zeigte Mikesch auch auf dem Weg an eine Tagung zum Thema Autismus in Zürich.Mikesch Portrait Der Weg vom Bahnhof bis zum Unigelände ist auch für einen Sehenden nicht einfach zu bewältigen. Mikesch sorgte dafür, dass wir gemeinsam gut durch den Strassenverkehr kamen und die Menschen meinem Mann Platz machten. Während der Tagung war Mikesch Liebling aller, brav legte er sich bei uns hin und genoss die vielen Streicheleien.
Heute lebt Mikesch bei uns, er unterstützt und bereichert unsere Familie in einem Mass, das wir nie für möglich gehalten hätten. Mikesch ist unser treuer Begleiter, zwei Jahre alt, ein Gordon Setter, eine Seele von einem Hund.


Seit Mai sind Elvis und ich gemeinsam in der Epilepsiehundeausbildung. Elvis macht seine Sache schon sehr gut und ich kann mich im Alltag auf ihn verlassen. Vor Krampfanfällen warnt er mich, sodass ich mich in Sicherheit bringen und schützen kann. Während den Anfällen habe ich starken Speichelfluss, den Elvis wegen des Erstickungsrisikos wegmachen muss. Aktuell lernt er, nach dem Anfall einen Notfallknopf zu drücken. Damit wird meiner Familie mein aktueller Standort geschickt und sie wissen, wo ich bin. Auch wenn ich wieder aufwache ist Elvis eine grosse Hilfe. Er liegt bei mir, bis ich mich wieder orientieren kann und bringt mir alles, was ich brauche.
Die Ausbildung von Elvis bedeutet mir sehr viel. Dank ihm habe ich ständig einen Begleiter dabei und bin viel weniger auf Hilfe von Mitmenschen angewiesen. Dank Elvis habe ich sehr viel Sicherheit und Selbständigkeit zurückgewonnen. Ich kann wieder alleine Zugfahren, einkaufen und spazieren gehen. Elvis ist für mich ein treuer Helfer und ein wirklich guter Freund.


Elvis will helfen…

Lena und Elvis

…und dazu braucht er unsere Unterstützung.
Da Lena unter Krampfanfällen leidet (Epilepsie), und ihr die Ärzte dabei nicht helfen können, hofft sie nun auf die Hilfe von Elvis. Elvis soll zum Warnhund ausgebildet werden und ihr dann die Anfälle im Voraus anzeigen können. Eine sehr schwierige Aufgabe, für Lena jedoch sehr wichtig.

Da Lena finanziell nicht auf Rosen gebettet ist und wegen ihren Anfällen auch ihren Job verloren hat, haben wir uns entschieden, eine Spenden-Sammelaktion zu starten. Eure Hilfe ist gefragt!
Wir bitten um Spenden auf unser Bankkonto mit dem Vermerk Elvis.

Danke für ihre Hilfe im Namen von Treuehelfer.ch und natürlich von Lena und Elvis. Wir werden Sie hier auf dem Laufenden halten.

 


Nachbericht Benefizabend 2016

Benefizabend in der Auenhalle in Aarau Rohr

Bereits zum elften Mal ging am 22. Oktober der Benefizabnd zu Gunsten von Assistenzhunden über die Bühne.

Wie auch schon in den vergangenen zehn Jahren war der Anlass ein schöner Erfolg, sei es auf das Programm bezogen, aber auch auf die Spendensammlung.

Für ein gelungenes Programm sorgte Harproli aus Scherz mit seiner Mundharmonika sowie das Alppan-Duo aus Aarburg, das mit Alphorn und Panflöte die Gäste verzauberte.
Durchs Programm führte die scharmante Moderatorin Kiki Mäder, die mit viel Feingefühl auf die Gäste und Künstler einging.

Gerd Thiel aus Brauneberg in Deutschland stellte seine Arbeit mit Therapiebegleithunden vor, was unsere Gäste sehr bewegte.

Ziel nicht ganz Erreicht. Unser Ziel war es, mit dem Anlass die Ausbildung von Assistenzhund Mikesch zu finanzieren, was uns auch gelungen ist. Kurzfristig hatten wir noch ein neues Finanzierungsprojekt eingeschoben, eine Finanzierung der Ausbildung von Selina Konrad aus Deutschland zur Therapiebegleithunde-Führerin nach Dogther, bei Gerd Thiel und seinem Team.
Selina leidet seit ein paar Jahren an sehr starken Krampfanfällen, hat deswegen auch ihre Arbeit verloren und sucht nun eine neue Perspektive in ihrem Leben. Trotz einem schönen Sammelertrag, reicht der Betrag jedoch leider nicht, um die ganze Ausbildung zu finanzieren.
Unser Spendenkonto ist auch nach dem Anlass offen. Wenn jemand unsere gute Sache auch jetzt noch unterstützen möchte und dazu beitragen möchte, Selina zu helfen, der findet alle Infos und Kontonummer auf unserer Website. treuehelfer.ch
Ebenfalls sehr unterstützungswürdig finden wir unsere befreundete Organisation von Gerd Thiel. Dogther.com

Ein Besuch dieser Seite ist empfehlenswert. Am Samstag, 5. November wird diese Organisation in der TV-Sendung „Hund, Katze, Maus“ bei VOX vorgestellt.

Wir bedanken uns nachträglich nochmals bei allen mitwirkenden und Helfer für den gelungenen Abend und bei allen Gästen für ihre grosszügigen Spenden.

Herzliche Gedanken

Peter Diriwächter und Team


In der Schweiz kostet ein gut ausgebildeter Blindenführhund in einer offiziellen Schule durchschnittlich ca. CHF 65’000.–. Die Invalidenversicherung bezahlt pro Monat eine Miete von CHF 350.– an die Führhundeschule, welche Besitzerin des Führhundes bleibt. Der Führhundehalter bekommt den Hund zur Verfügung gestellt.

Inoffizielle Ausbildungsstätten sind da in der Regel weit günstiger. Für rund CHF 10’000.– bekommt man dort ein ebenso topausgebildeter Führer. Diese Hunde werden nicht von der IV mitfinanziert und gehen in den Besitz des Führhundehalters über. Dafür muss der Führhundehalter das Geld selber organisieren.

Wir haben uns zum Ziel gemacht, keine Vorurteile zu haben und so mitzuhelfen, Blindenführhunde auszubilden, unabhängig davon, wo sie ausgebildet werden. Einfach dort, wo für eine solide Ausbildung Geld gebraucht wird.

Zudem möchten wir auch Notfälle finanzieren, beispielsweise bei pensionierten Blindenführhunden, welche gesundheitliche Probleme haben, welche vom Halter nicht bezahlt werden können. Das Wohl der „Treuen Helfer“ soll immer im Mittelpunkt stehen.

Blindenführhunde sollen bei unserem Projekt Priorität haben, wir können jedoch auch bei anderen Hilfshunden mithelfen, wie Beispielsweise Assistenzhunde für Rollstuhlfahrer, Diabetikerwarnhunden oder Autistenbegleithunden.

Welchen Verwendungszweck das Geld bekommt und wo es im Detail eingesetzt wird, entscheidet ein Gremium aus den auftretenden Künstlern, den Sponsoren, den freiwilligen Mitarbeitern der Veranstaltungen und den Facebook-Fans.

Auch Sie können mitentscheiden. Wir werden die jeweiligen Finanzierungsvorschläge immer hier auf diese Seite stellen und Sie haben die Möglichkeit per Mail ihre Stimme abzugeben.

Jeder Entscheid wird hier und bei Facebook öffentlich gemacht. Sie können also detailiert sehen, wo Ihre Spendenfranken hingekommen sind.
Wichtig! Jeder Spendenfranken geht zu 100% weiter an einen „treuen Helfer“. Sämtliche Unkosten werden durch Sponsoren gedeckt.

Mit dem Benefizabend 2014 unterstützen wir die Ausbildung von Bakari. Bakari ist ein zukünftiger Diabetiker-Warnhund, der Patrick und seiner Familie das Leben erleichtern soll. Kritische Situationen, die durch Unter- oder Überzuckerungen entstehen, sollen in der Zukunft der Vergangenheit angehören.

Sie können mithelfen, die Ausbildung dieses Hundes zu ermöglichen. Besuchen sie unseren Benefizabend! Auch Direktspenden sind willkommen. Jeder Franken wird Zweckgebunden eingesetzt.

Hier können sie den Werdegang von Bakari verfolgen und sehen, wie die Spendengelder eingesetzt werden: www.diabdog.ch
Patrick und Bakari
Bankverbindung für Spenden:

Kontoinhaber:
Peter Diriwächter, 5032 Aarau Rohr
Hypothekarbank Lenzburg
IBan: CH08 0830 7000 2200 5402 9


Benefizabend 2014

ZIEL ERREICHT!

Der Benefizabend 2014 war ein voller Erfolg. Erstmals sammelten wir Geld für unser Projekt „Treuehelfer.ch“ und dies mit grossem Erfolg.

Unser Ziel war es, die Ausbildung des Diabetiker-Warnhundes „Bakari“ mit Spenden zu finanzieren. Ein hochgestecktes Ziel, aber mit viel Einsatz von den Künstlern, unserem Team hinter den Kulissen und den spendefreudigen Gästen, haben wir über Fr. 4000.– gesammelt. Mit dem Überschuss der gesammelten Sponsorenbeiträge reicht es nun locker, die Ausbildung zu 100 % zu finanzieren. Wir werden den Betrag von Fr. 5’500.– als zweckgebundene Spende an das Assistenzhundezentrum überweisen.

Wer sich interessiert, wie sich Bakari entwickelt, kann hier immer die neusten News nachlesen.

Ein herzliches Dankeschön, an alle, die diesen Erfolg möglich gemacht haben!

Peter Diriwächter

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